Birsköpfli

birsköpfli3Auf den drei grossen Liegewiesen bei der Birsmündung räkeln sich im Sommer Sonnenhungrige, plantschen die Freunde des Badevergnügens und flirten die Verliebten, Fischer hoffen auf einen grossen Fang und Rollerblader und Spaziergänger bevölkern den einzigen Park am Rhein weit und breit. Ein idyllischer Ort: Das Birsköpfli. Unter den lauschigen Pappeln geniessen Liebespaare und rüstige Rentner die Sommerfrische.

 

Beim Kiosk kann man sich mit allem verpflegen, was für einen kurzen Stadturlaub nötig ist. Die Erholung wird allerdings etwas getrübt, wenn das Verlassen der Oase peinlich genau um 22:00 Uhr verlangt wird.

Die Basellandschaftliche Zeitung BZBasel hat das in einem Artikel thematisiert. Vom 10.06.2014

Beizer Oskar Herzig kapituliert.

Heute funktioniert Herzigs Konzept nicht mehr. Es gelingt ihm nicht, die Jugend in die Schranken zu weisen. Wenn Jugendliche an seinen Pavillon urinieren, reagiert er ähnlich wie damals, als sie auf seiner Terrasse kifften. Bitte nicht hier, sagt er, aber er habe nichts dagegen, wenn sie ihr Geschäft bei den Büschen erledigten. Dass sie einen Bogen um das Park-WC machen, verstehe er, da es sich um einen internationalen Strichertreffpunkt handle. Doch die Antwort auf seine Intervention sei nicht mehr dieselbe wie früher. «Willst du eine aufs Maul?», heisse es nun. Ganzer Artikel der Schweiz am Sonntag vom 22.06.2014

Ein italienisches Strandhaus mit mediterraner Küche: Das neue Restaurant am Birsköpfli wurde im Juni 2015 eröffnet und soll mit einem diversen Angebot Jung und Alt anlocken. Geschichte der TagesWoche vom 21.04.2015

Geschichte im Onlinemagazin barfi.ch vom 17.05.2017

Rainer Luginbühl

Journalist BR, Basel