Fanseite für Peter Gabriel

Seit ich im Sommercasino Basel „Musical Box“ und “The Knife” (1973) gehört habe, begleitet mich Peter Gabriel. Auf seiner letzten Tour mit Genesis habe ich das Konzert am 28. Februar 1975 im Salle des Expositions in Colmar mit einer grandiosen Aufführung von „The Lamb lies down on Broadway“ erlebt. Anschliessend die Abwendung von Genesis und die Zuwendung zur Solokarriere von PG, die ich bis heute mit grosser Bewunderung verfolge. Konzerte in Basel, Lausanne, Paris, Basel, Berlin, Stuttgart und Zürich haben mich einem grossartigen Künstler näher gebracht. Ein Mann mit Haltung, Charisma und Stil; der sich nie nach Trends richtete, sondern sie schuf. Ein Künstler, der mich auf viele andere Musiker, Anliegend und Projekte aufmerksam gemacht hat. Auf einen Teil des “Gabriel-Universums” will ich hier mit Links verweisen.

1981 schrieb ich meine erste (etwas unbeholfene;-) “Schallplatten“-Kritik zu seinem dritten Album.

Aktuell: Peter Gabriel wurde am 13. Februar 2014 64 Jahre alt.

Am 10. April 2014 wurde PG in die “Rock and Hall of Fame” aufgenommen, ist mit der So -Tour im Frühling und Herbst in Europa unterwegs und im März erschien eine Konzert- DVD. Hier der Trailer und hier eine Variante mit Kurzinterviews dazu). Ausserdem erscheint ein neuer Song für den Kinofilm “Words with Gods” und seine Version des Bowie-Klassikers “Heroes” wird im Film “Lone Survivor” verwendet.

 

Das neue Album ist vermutlich 2015 zu erwarten, wie PG in einem Interview angedeutet hat. Die Projekte “Big Blue Ball“, “Scratch my Back” und “New Blood” habe ich jetzt nicht als Solo-Album gezählt. Somit erschien das letzte Studio Album “UP” 2002.

Auf der “Back to Front” Tour 2013 hat PG zwei bisher unveröffentlichte Songs gespielt: “Obut” und “Why don’t you show yourself“.

Meine Seite zur Jubiläums-Tour “So. Back to Front”.

Offizielle Webseiten und Fanseiten

Die offizielle Seite wurde im Herbst 2013 neugestaltet. Daneben gibt es die nachstehenden, offiziellen Kanäle (Auswahl):

Weitere offizielle Seiten sind sein Musiklabel Real World Records, das Musikfestival Womad und das Aufnahmestudio Real World.

Ein weiteres Projekt, ist die “Remix” Seite seines Verlages. Gabriel (und andere Künstler seines Labels) stellen ausgewählte Songs für Remixe zur Verfügung. Man kann also alle Spuren einer Originalaufnahme auf seinen Rechner laden, neu abmischen und dann auf diese Seite stellen. Hier ein Beispiel: Ein Medley des Tracks “Shock The Monkey“.

Die deutschsprachige Fanseite ist eine gute Startseite, die alle Aktivitäten von Peter Gabriel begleitet.

Peter Gabriel ist an mehreren Firmen beteiligt. Eine Liste der Beteiligungen ist nicht möglich, weil das zum Teil überholt, oder nicht öffentlich ist. Gemäss Wikipedia sind die nachstehenden Beteiligungen offiziell:

  • Gabriel war auch einer der Gründer der On Demand Distribution (OD2), dem ersten Online-Download-Portal für Musik. Diese Technologie wurde später von der finnischen Firma Nokia aufgekauft und wird heute noch von Microsoft MSN in England verwendet.
  • 2005 kaufte Gabriel den britischen Hersteller von Audiomischpulten, Solid State Logic (SSL), der weiterhin als eigenständiges Unternehmen geführt werden soll.
  • Und im englischsprachigen Wikipedia ist diese Beteiligung noch gelistet: In May 2008, Gabriel’s Real World Studios, in partnership with Bowers & Wilkins, started the Bowers & Wilkins Music Club – now known as Society of Sound – a subscription-based music retail site. Albums are currently available in either Apple Lossless or Flac format.
  • Ganz neu ist sein Engagement für eine Plattform, welche digitale Instrumente zum sozialen Wandel sammelt und bereitstellt: Toolbox.

Engagement

Peter Gabriel engagiert sich für Menschenrechte, unter anderem bei Amnesty International und der von ihm mitbegründeten Menschenrechtsorganisation Witness. Er ist ausserdem ein Mitglied von The Elders, deren Zweck hier beschrieben ist.

Musik

Als experimentierfreudiger Sonderling, prominenter Förderer der so genannten „Weltmusik“, High-Tech-Handwerker, Video-Künstler und Hitlieferant hat sich Gabriel einen Namen gemacht. Sein Katalog umfasst sowohl spährische Filmmusik, als auch Pop-Perlen.

Covers/Outtakes/Specials/Live bei Lunapendium

Eine schöne Spielwiese (vor allem für die Fans der “alten” Genesis) ist die Seite von http://www.lileighwhite.com/. Sie analysiert (manchmal durch ihren Eifer auch durchaus unfreiwillig komisch) die Musik von Genesis bis 1975 und insbesondere die Texte und Gesagsstil von Peter Gabriel. Sie hat auch einen eigenen Youtube-Kanal.

Studio

Nach dem (kommerziellen) Erfolg des Albums “So” (1986) investierte Gabriel in eine alte Mühle und gründete sein Studio “Real World”. Der Gebäudekomplex umfasst sein Büro/Management, Plattenlabel und Unterkunft für die Musiker, die jeweils im Studio aufnehmen. (Darunter Künstler wie Take That, Muse, Crowded House, Jay-Z, Elbow, Placebo…). Hier eine Studioführung mit Peter Gabriel, aus dem Jahr 1999 und PG’s “Hoffotograf” York Tillyer hat eine Seite mit Impressionen des Studios auf Flickr veröffentlicht. Und nach langer Suche habe ich das Studio auch auf Google-Maps gefunden. Hier sieht man auch die grosse Lagerhalle wo jeweils die Proben vor einer Tournee stattfinden – den Teich vor dem “Big Room” und die Bahnstrecke, die vor dem Areal verläuft. Ganz in der Nähe ist auch der “Solsbury Hill“, der ihn zu seinem ersten Hit inspirierte.

Fundstücke

2012 machte der technikaffine Peter Gabriel (sein Vater war Erfinder) einen Halt bei Google und stellte sich den Fragen der Mitarbeiter. Ein Porträt von ARTE gibt es hier. Zwischen Herbst 2012 und Herbst 2013 gönnte sich PG ein “Sabbatical”, eine Auszeit von einem Jahr, die er ganz mit seiner Frau Meabh Flynn und seinen Söhnen Isaac Ralph (* 27. September 2001) und Luc (* 5. Juli 2008) verbrachte. Aus seiner ersten Ehe mit Jill Gabriel hat er die Töchter Anna (* 26. Juli 1974) und Melanie (* 23. August 1976). In diesem “Ferienjahr” besuchte er auch die NASA und hatte Gelegenheit, mit den Astronauten im All zu sprechen. 2014 erhielt PG den Prog God Award – hier seine launische Dankesrede:

Eine DVD Box mit den Konzerten für Amnesty ist gerade erschienen. Hier ein Ausschnitt mit Sting, Bruce Springsteen und Tracey Chapman.

Zu den Fundstücken zähle ich auch den Song “Courage“. Er entstand für das Album “SO” 1986 und wurde erst 2013 fertiggestellt.

Und hier ein Flipboard Magazin zur Tour 2013.

Eine Reihe von guten Artikeln einer deutschsprachigen (ehemaligen) Fanseite.

PG, von einem Computer befragt ;-).

1996 hatte er einen Kurzauftriit im Film Recon.

Hier meine kleine Sammlung von Youtube Clips:

Und auf meiner Seite komme ich ab und zu auch auf PG zu sprechen, wie z.B hier und hier, aber auch hier und hier.

“Ich lebe von Geräuschen. An einem guten Tag ist es Musik. Ich möchte ein kleines bisschen von der erstaunlichsten Erfahrung, die ich je mit Musik hatte, erzählen”. Das sagte PG in einer Diskussion über die (musikalische) Kommunikation/Interaktion mit Tieren. Die Aufzeichnung dauert 20 Minuten – die sich lohnen. (Am unteren Bildrand rechts, kann man Untertitel und Abschrift einstellen).

Konzerte

Namedropping

Für das Projekt OVO sang Richie Havens den Song “The Time Of The Turning” (viele hielten es für PG’s Stimme. Billy Cobham spielt Drums in “Burn You Up, Burn You Down“. Der Qawwali-Sänger Nusrat Fateh Ali Khan sing auf dem Track “Signal To Noise”, das meines Wissens ausserhalb der Studioproduktion nur bei dieser Aufzeichnung einmal live gesungen wurde. Kaum bekannt ist, dass PG auf dem Album “Mona Bona Jakon” (1970) von Cat Stevens im Stück “Katmandu” Querflöte spielt. Bei der Eröffnungszeremonie für die Olympischen Winterspiele in Turin sang er John Lennon’s “Imagine“. Auf dem Track “Fallen Angel” von Robbie Robertson (The Band) singt Gabriel den Refrain. Paula Cole war mit ihm mit dem Programm “US” auf Tournee – und er revanchierte sich mit seiner Stimme auf ihrem Track “Hush Hush Hush“.

Mit Joni Mitchell verbindet ihn eine lange Freundschaft. “My Secret Place” ist eine schöne Zusammenarbeit aus dem Jahr 1988 geworden. Im dazugehörigen Clip haben sie auch einen gemeinsamen Auftritt. Zusammen mit Zucchero, Stephan Eicher, Youssu N’Dour und vielen anderen sang er den Anti-Aids Song “Qui Sait” . Mit Youssu N’Dour hat er auch das Stück “This Dream” eingespielt. Für Johnny Warman sag er Backing Vocals in “Screaming Jets” und für Angélique Kidjo “Salala” sowie bei “Winds Of Change” von Nona Hendrix. Die Zusammenarbeit mit der Formation Deep Forest hatte das Stück “While The Earth Sleep” zur Folge. Mit Afro Celt Sound System spielte er “When you’re Falling” ein und übernahm im Clip auch gleich noch die Hauptrolle. Die Gruppe The Footnote war mir gänzlich unbekannt – mit ihr hat Gabriel den Song “Different Stories” aufgenommen. Eine weitere Zusammenarbeit, die in der öffentlichen Wahrnehmung untergegangen ist, ist der Song mit Atif Aslam  für den Film “The Reluctant Fundamentalist” Bol Ke Lab Azaad Hai Tere.

Das erste Album produzierte Bob Ezrin (Pink Floyd, Kiss), darunter auch das Stück “Here Comes The Flood” mit Orchester-Arrangement, das Gabriel nie gemocht hatte. Heute spielt es Gabriel nur noch “abgespeckt” mit Klavierbegleitung. Robert Fripp (King Crimson) hat sein zweites Album produziert, darunter auch den Song “Exposure“. Auf Fripps Solo-Album “Exposure” gibt es eine zweite Version, wie auch eine Variante von “Here Comes The Flood“. “Mother Of Violence” schrieb seine erste Frau, Jill.

Daniel Lanois (U2, Bob Dylan) produzierte Gabriels Filmmusik zu “Birdy“, US und SO. Zum Jubiläum 25 Jahre SO erschien eine Spezialausgabe des Album (SO DNA) mit der Entstehungsgeschichte des Produktion. Hier die Geschichte von “Talk To Me”, erzählt von Lanois. Kate Bush sang bekanntlich das Duett “Don’t Give Up” mit Peter Gabriel – ursprünglich wurde es Dolly Parton angeboten – die lehnte aber ab.

Besuchen Sie auch meine Seite zur Jubiläums-Tour “So. Back to Front”.