Rhein. Der Fluss und sein Name

Die Kelten nannten den Fluss Rhennos, die Römer Rhenus.

 Aus dieser Wurzel entstanden beispielsweise auch das deutsche Verb rinnen oder das altgriechische rhëin, das ebenfalls fliessen bedeutet, sowie die romanischen Bezeichnungen für Fluss, wie etwa das spanische río. In Graubünden, wo etwa 150 Gletscher und Eisfelder die vielen Bäche versorgen, liegt es nahe, vom Rinnsal zu sprechen. Warum sich die Völker aber im weiten Norden auch auf das Wort einigen konnten, ist und bleibt bis heute ein Rätsel des Stroms.

Übersetzungen:

Afrikaans: Ryn

Englisch: Rhine

Esperanto: Rejno

Finnish: Rein

Französisch: Rhin

Italienisch: Reno

Kroatisch: Rajna

Lateinisch: Rhenus

Litauisch: Reinas

Niederländisch: Rijn

Polnisch: Ren

Portugiesisch: Reno

Rumänisch: Rin

Schwedisch: Rhen

Spanisch: Rin/Rhin

Tschechisch: Rýn

Türkisch: Ren

Der Rhein ist eine der am stärksten befahrenen und bedeutendsten Wasserstrassen Europas. Von der Quelle bis zur Mündung hat er eine Gesamtlänge von ungefähr 1.230 km, 883 davon sind schiffbar. (Am als „Rheinquelle“ bekannten Tomasee befindet sich ein Hinweisschild mit der (fehlerhaften) Längenangabe «1320 km bis zur Mündung» (es sind nur rund 1230 km). Quelle: Wikipedia.

Einzugsgebiet des Wassers beträgt 198.735 km²und verteilt sich auf Deutschland, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Österreich, Luxemburg. Zu kleinen Anteilen auch Italien, Liechtenstein und Belgien.

Rainer Luginbühl

Journalist BR, Basel