Rheinterrassen schaffen neue Sitzmöglichkeiten bei Mittlerer Brücke

Mitten in der Innenstadt sollen ab Ende Juni 2020 neue Rheinterrassen zusätzlichen Platz zum Verweilen und Erleben des Rheins bieten. In der Uferböschung oberhalb der Mittleren Brücke schliessen drei übereinanderliegende Terrassen an die bestehenden Steinstufen an. Die Holzterrassen bieten rund 150 Sitzplätze mit Blick auf die Grossbasler Stadtkulisse. Eine darunterliegende Holzplattform direkt am Wasser bildet auf einer Länge von 43 Metern zugleich Landestelle und Einstiegsmöglichkeit für Rheinschwimmer sowie eine grosszügige Sitzfläche. Die Rheinterrassen gliedern sich zurückhaltend in die Böschung ein und sollen über zirka drei Jahre vor Ort bleiben –  längstens bis zur Sanierung des Rheinbords. Auf dem Oberen Rheinweg zwischen den Rheinterrassen und der bestehender Grünrabatte kommen in dieser Zeit zusätzliche Hocker und Holzbänke zu stehen. Im IBA Projekt „Rheinliebe“ arbeiten die Gemeinden entlang des Rheins von Bad Bellingen bis Bad Säckingen an der besseren Erlebbarkeit des Rheins.

Die Schlusspräsentation der IBA Basel 2020 zwischen Ende Juni und September 2020 bildet den Höhepunkt der auf zehn Jahre angelegten Internationalen Bauausstellung. Die Schlusspräsentation stellt einer breiten Öffentlichkeit anhand diverser Projekte Erfolge und Herausforderungen der grenzüberschreitenden Planung in der trinationalen Agglomeration vor. Die Rheinterrassen sind Ausdruck des Engagements des Kantons Basel-Stadt bei der IBA. Der Regierungsrat beantragt beim Grossen Rat für die Realisierung des Projekts insgesamt 387‘000 Franken. Der Rhein prägt die trinationale Region wesentlich und ist für sie von grosser Bedeutung.

© Medienmitteilung

Bericht SRF

Die Basler Terrassen bieten auf drei Ebenen rund 150 Sitzplätze, von denen aus die Altstadt und der Rhein erlebt werden können. Im Sinn der ressourcenschonenden Ökologie bestehen die Bauten aus Materialien, welche nach dem Rückbau wiederverwendet oder rezykliert werden können, steht im Bericht der Regierung. Im Unterschied zu der hart verbauten Rheinuferböschung und den bestehenden Betonsitzstufen bringt das Holz sowohl optisch als auch bei der Berührung etwas Behagliches in den öffentlichen Raum. Artikel in der Baz vom 27.12.2019

Rainer Luginbühl

Journalist BR, Basel, Love what you do and do what you love